Zwei neue Spezialforschungsbereiche starten

Mehr Grundlagenwissen zum Einfluss des Klimawandels auf genetische Veränderungen und zur historischen Analyse politischer Machtstrukturen – der FWF richtet zum Ausbau der Spitzenforschung in Österreich zwei weitere Spezialforschungsbereiche nach internationalem Maßstab ein. Die neuen Netzwerke, koordiniert von Forscher:innen der Akademie der Wissenschaften und der Veterinärmedizinischen Universität Wien, werden über vier Jahre hinweg mit je rund 4 Millionen Euro gefördert.

Der Neugier uneingeschränkt nachgehen

Eine große Portion Neugier, viel Freiraum und ein langer Atem – seit mehr als 40 Jahren treibt Quantenphysiker Anton Zeilinger bahnbrechende Grundlagenforschung voran. Der Physik-Nobelpreis würdigt nicht nur eine wissenschaftliche Ausnahmekarriere, sondern zeigt auch das Potenzial des Wissenschafts- und Forschungsstandorts. Dazu zählen auch die Förderungen des Wissenschaftsfonds FWF, der Anton Zeilinger und viele seiner Mitstreiter:innen von Beginn an unterstützt hat.

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Erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die vom FWF geförderten Projekte:

Spitzenforschung in Österreich: Wissenschaftsfonds FWF bewilligt 72,6 Millionen Euro für herausragende Projekte in der Grundlagenforschung

In der letzten Kuratoriumssitzung des Jahres 2022 konnte der FWF bei einem Antragsvolumen von rund 370 Millionen Euro 119 Projekte für rund 72,6 Millionen Euro auf Schiene bringen. Bewilligt wurden unter anderem die Spezialforschungsbereiche, die Forschungsgruppen, ESPRIT, doc.funds und doc.funds.connect sowie das Wissenschaftskommunikationsprogramm.

Zwei neue Spezialforschungsbereiche starten

Mehr Grundlagenwissen zum Einfluss des Klimawandels auf genetische Veränderungen und zur historischen Analyse politischer Machtstrukturen – der FWF richtet zum Ausbau der Spitzenforschung in Österreich zwei weitere Spezialforschungsbereiche nach internationalem Maßstab ein. Die neuen Netzwerke, koordiniert von Forscher:innen der Akademie der Wissenschaften und der Veterinärmedizinischen Universität Wien, werden über vier Jahre hinweg mit je rund 4 Millionen Euro gefördert.

In kleineren Teams standortunabhängig forschen

Kleinere Teams, die sich standortunabhängig in komplexen Forschungsfragen vertiefen und inter- oder multidisziplinäre Ansätze verfolgen – mit der jährlich vergebenen „Forschungsgruppen“-Förderung unterstützt der FWF die wissenschaftliche Zusammenarbeit innerhalb Österreichs. In der aktuellen Ausschreibungsrunde konnten vier Teams, koordiniert von der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität Innsbruck, mit insgesamt 5,6 Millionen Euro gefördert werden.

64 neue Doktoratsstellen entstehen in ganz Österreich

Mehr Karriereangebote für Doktorand:innen, um in vielversprechenden Forschungsfeldern Fuß fassen zu können – die doc.funds- und doc.funds.connect- Förderungen stärken die Doktoratsausbildung an Universitäten und Fachhochschulen. In der jüngsten Bewilligungsrunde konnten die Konzepte von neun Forschungsteams überzeugen, der FWF investiert 13 Millionen Euro in 64 neue Doktoratsstellen in ganz Österreich.

Forschung zum Mitmachen

Wer glaubt, dass Forschung nur etwas für Wissenschaftler:innen ist, irrt sich gewaltig. Für Amateur:innen, sogenannte „Citizen Scientists“, gibt es jede Menge Arbeit. Anfang Oktober bewilligte der FWF vier neue Top-Citizen-Science-Projekte, bei denen Bürger:innen eingeladen sind aktiv mitzumachen. Eine Win-win-Situation für beide Seiten – Wissenschaft und Gesellschaft.